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Autor: Gutop Datum: 16.09.2007

Globe Demo Eiterfeld-Arzell (16.09.2007)



„Das Globe-Elite-Team kommt am So. nach Eiterfeld“, so hieß es in der SMS, die ich im Bildungszentrum, wo ich meine Zeit vom 04.09. – 14.09.2007 wegen meiner Ausbildung verbringen musste/durfte, bekam. Ich dachte nur: „Na klar, und der Papst kommt nach Stendorf.“ (Begriffserklärung: Stendorf, ein kleines Dorf in Osthessen mit geschätzten 20 Einwohnern) Dem entsprechend groß war die Überraschung als ich nach meinem Bildungszentrum Aufenthalt am Wochenende nach Hause kam und in der Zeitung etwas von einer „Skateboardvorführung“ in Eiterfeld-Arzell mit dem Globe-Elite-Team las, welche am Sonntag den 16.09.07 vorm Schuhhaus Zentgraf zu dessen 70-Jahr-Feier statt finden sollte. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass das amerikanische Globe Team mit den ganzen bekannten Skatern wie zum Beispiel Mark Appleyard und Rodney Mullen auftauchen würde. Ich konnte ja nicht mal glauben, dass überhaupt gesponsorte Skater sich in das Kaff Arzell die Ehre geben würden.
Aber nun gut. Ich fahr nach Hamburg um mir die Plan B Demo anzuschaun, warum sollte ich mir nicht eine kleine Demo von Globe ansehen, wenn diese doch direkt vor meiner Haustür (11 km) statt fand. Jetzt nur noch die für diesen Sonntag geplante Schweinfurt Tour auf Samstag vorverlegen und am Sonntag zur Demo erscheinen. Wenn man sich jetzt aber eine Demo ansehen will, muss man auch wissen um wie viel Uhr diese statt findet. Gut, dass es das schlaue Internet gibt, welches uns verraten hatte, dass zwischen 13 und 17 Uhr zur jeden vollen Stunde eine Demo wär. „Was??? Was is das denn für ein Scheiß?“, war meine Reaktion darauf. Nun ja, nichts wie hin.
Pünktlich um 14 Uhr zur 2. Demo standen wir dann vor der sogenannten „Half-Pipe“ die eigentlich nur eine Mini-Ramp war, die man vorher aus Berlin her gekarrt hatte. Auf dieser Ramp gaben sich dann Skater die Ehre, von denen ich noch nie gehört habe. Diese Herrn von Globe fuhren in dieser Mini-Ramp abwechseln und mussten sich von alten Opas und Omas, die wahrscheinlich vorher noch nie ein Skateboard gesehen hatten, bei dem was sie da taten zu sehen lassen. Wenn das nicht schon schlimm genug wäre, gab ein anderer durchs Mikrofon die wohl dümmsten Kommentare zu dem ganzen, die ich je gehört habe. Aber sie waren lustig. Oder vielleicht doch traurig?
Wären die Jungs vom Globe ihre 15 Minuten Mini-Ramp-Seasion fuhren, konnten andere einen weiteren Skater, von dem ich noch nie gehört habe, beim Flatlandskaten auf dem Parkplatz beobachten. Der Junge hat es aber schon richtig drauf gehabt mit den Flatlandtricks. Er machte die ganze Palette mit Primo 360 Flip to Primo to 50-50 flip to 50-50 to Pogo to wasweißichwasdasfüreintrickis to hastenichgesehen. Nebenbei brachte er noch ein paar jüngeren Skatern einen Kickflip bei. Im Globe Van gabs auch noch für jeden kostenlos Stickers. Nach den 15 Minuten Mini-Ramp-Seasion konnte jeder die achso rießige Halfpipe benutzen, dem es egal war, dass wegen dem Verkaufsoffenen Sonntag und 70-Jahr-Fest ungefähr 100 Leute ihn beobachten, welche überhaupt gar keine Ahnung vom Skaten haben. Oder man konnte ganz einfach wie wir und viele andere Skater auch, sich an das hintere Ende des Parkplatzes einfinden um dort mit uns Flat zu fahren, über den geklauten mini Table zu ollien oder mit beim Deckspringen machen.



der Mini-TableOllie über den Mini-Table
6 DecksOllie über 6 Decks

Um 15 Uhr begann dann die nächste Demo. Wieder in der Halfpipe. Auf Grund der Tatsache, dass die Jungs doch nicht so schlecht fuhren und eigentlich den umständen entsprechend alles raushauten, was in so einer kleinen Mini-Ramp möglich war, begann ich mal ein paar kleine Tricks zu filmen. Doch da die Video-Qualität meiner Digitalen Foto-Kamera nicht sonderlich gut ist, beschloß ich schon nach kurzer Zeit mein Glück mit Fotos. Ja ich schoss einfach nur Fotos. Am Anfang war das sehr schwer, da auf den Bilder keiner zu sehen war, (Wer schon mal mit einer DigiCam Fotos von Skatern in einer Mini geschossen hat, wobei die Kamera immer erst eine Sekunde das Foto schießt nach dem man abgedrückt hat, der weiß, was ich meine) doch schon nach kurzer Zeit schoss ich ziemlich schöne Bilder und da die Kamera bei Bilder eine hohe Qualität hat, sind ein paar Bilder auch was geworden. Siehe die Gallerie auf dieser HP. Leider hat der Herr Christian (Nachname weiß ich nicht mehr. Ich bin sowieso froh, dass ich mir wenigstens 3 Vornamen merken konnte, von den 6 oder 8 Globe-Elite-Teamfahrer) seinen Noseblunt dann doch nicht gestanden und so habe ich diesen nicht fotografiert. Bei den doch vielen schönen Blunts habe ich jedes mal auf die falsche Seite fotografiert und so ist doch nur ein schöner Blunt Nosegap to Fakie bei den Bildern dabei. Obwohl so schöne Blunt To Fakie´s gemacht wurden. Aber ansonsten dürften alle wichtigen Tricks dabei sein.
Nach diesen 15 Minuten haben wir dann kurzer Hand beschlossen selbst noch ein bisschen Skaten zu gehen. Aber nicht an den Ort, wo sich so viele Menschen aufhalten und so sind wir dann nach Eiterfeld gelaufen um dort noch ein paar Spots abzuklappern. Danach haben wir uns noch zu den Rasdorfer Streetspots begeben um dort den Tag sinnvoll zu beenden.
Alles im allen fand ich die Demo gut. Ja, ehrlich. Das es nicht so eine Demo mit Top Pros und Mega Tricks gewesen ist, war mir vorher schon klar. Und durch die total sinnlosen und übertriebenen (nicht immer ganz wahrheitsgemäßen) Kommentare, sind vielleicht viele Menschen, die vorher noch nie etwas mit Skateboarding zu tun gehabt haben, auf den Geschmack gekommen. Und es ist aufjedenfall ein weiterer Schritt, dass wir mehr Respekt erhalten, denn Leute die uns sonst immer von unseren Spots gekickt haben, waren dort und haben applaudiert. Wenn auf einer 70-Jahr-Feier eines Schuhhauses ein Skateboarevent stattfindet, ist das ein Zeichen dafür, dass Skateboarding mittlerweile doch ein bisschen akzeptiert wird von der Allgemeinheit. Darauf können wir stolz sein. Ganz ehrlich bin ich positiv überrascht, von dem was wir geboten bekommen haben. Wer hätte das gedacht. Ich jedenfalls nicht. Wo doch Skateboarding einen so schlechten Ruf hat und wir ja doch die „achsobösen Jungs“ sind. So etwas sollte öfters auf Stadtfesten und ähnlichen stattfinden.

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