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Autor: Gutop
Datum: 02.03.2007


Skateboarding = Gewalt!?



So, da wäre ich wieder. Am Anfang  Diesen Artikel hatte ich schon mal geschrieben. Er war der längste von meinem Blog. Länger als die vorigen zwei zusammen. Er war, von den Formulierungen, der beste Artikel den ich in meinem Leben bisher geschrieben habe. Ernsthaft. Aber als ich ihn speichern wollte, hat der Server einen Fehler bekommen. 90 Minuten Arbeit war deshalb um sonst und jetzt soll ich von dem oben genannten Thema einen neuen Artikel verfassen. Wie soll man einen fast perfekten Artikel neu schreiben. Ich weiß, dass ich ihn nie wieder so hinbekommen werde, aber ich gebe nicht auf und versuch mich an alles zu erinnern, was ich schon in dem für immer verlorenen Artikel geschrieben hab. Leider ist das nicht so einfach, wie es sich jetzt vielleicht am Anfang anhört. Doch bevor ich hier meinen geliebten Zeilen, die für immer von uns gegangen sind, nach trauere, beginn ich sie so gut ich kann zu wiederholen.
Es ist jetzt 18:30 am 02.03.2007 und ich versuche krampfhaft in meinem Kopf nach dem Inhalt zu suchen, den ich schon mal in dieses Kästchen auf meinem Bildschirm reingetippt hab. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich angefangen hab mit der endgültigen Erklärung von diesem Blog. Denn als ich den ersten Artikel geschrieben hatte, war mir ja noch nicht ganz klar, um was es sich handelt. Ob es nun ein Blog, ein Contents oder doch ein Table war, stand damals noch nicht ganz fest. Ich habe mittlerweile die Lösung des Problems gefunden. Denn hier handelt es sich um einen so genannten: one colum table blog content. Dies ist kein Witz. Diesen Begriff gibt es wirklich. Dabei fällt mir gerade ein, dass ich in dem verschollenen Artikel erwähnt habe, dass es mehrere Namen für diesen one colum table blog content gibt. Das will ich nun auch in dessen Nachfolger mit ein bringen. Also: Es gibt mehrere Namen für diesen one colum table blog content. Einer wäre z.B. table content. Gut. Das wäre nun auch erledigt. Außerdem habe ich im Vorgängermodel noch erwähnt, dass ich diesem ganzen nach wie vor, der Einfachheits halber, den Namen Blog-Content zuspreche und es deshalb noch unter diesem Namen auf meiner Page zu finden ist. Aber das ist alles Nebensache. Das dies wöchige Thema lautet: "Skateboarding = Gewalt!?" Nun der ein oder andere von euch mag sich jetzt vielleicht denken, was Gewalt mit Skateboarding und andersrum zu tun hat. Doch lasst euch gesagt haben, dass es ein sehr böses Klischee über dieses Thema gibt und über dieses handelt der Artikel. Wisst ihr eigentlich wie schwer es ist einen bereits geschriebenen Artikel noch mal zu schreiben? So noch mal an dem Tee schlürfen und rein in den Text:

Wenn ich doch wenigstens noch meinen Anfang wüsste. Egal. Das Thema Gewalt ist ein recht aktuelles Thema. Vielleicht ist der Zusammenhang zum Skaten nicht mehr so aktuell, wie er einmal war. Heut sind es eher die PC-Spieler die als gewalttätig und gefährlich eingestuft werden. Doch dies war nicht immer so. Anfang der 90ziger entstand ein böses Klischee, welches uns Skater vorwarf gewalttätig auf deutschen Straßen vorzugehen. Ich weiß nicht woher dieses Klischee stammt. Jedoch ist mir bekannt, wie es sich ausgebreitet hat. Wer heute noch in gut sortierten Bildstellen nach alten Lehrfilmen stöbert, kann sie finden. Die Anti-Skatevideos. In diesen Filmen, die deutsche Schulen im Unterricht präsentierten, um Schüler vor "Straßenskatern" (gemeint sind damit Streetskater) zu warnen, werden wir Skater als brutale Straßenkämpfer dargestellt. Dies ist einer der Hauptgründe warum wir Skater so verhasst sind. Bei vielen Leuten schießt bei dem Wort "Skater" sofort eins der brutalen Bilder in den Kopf, der einen Skater darstellt, welcher mit seiner Metallachse, die an seinem Board befestigt ist, einen anderen schlägt. Dieser geht dann mit einer riesigen Platzwunde ohnmächtig zu Boden. Dank dieser Anti-Skatevideos haben viele Menschen ein falsches Bild von uns bekommen. Sind wir wirklich so gewalttätig? Sind wir der Agressor für die heutige Gewalt? Sollte man sich vor den Skatern in Acht nehmen, weil sie jeden Tag Amok laufen könnten? (Schade, dass ich das schöne Wort, was ich mir an dieser Stelle ausgedacht hatte, nicht mehr weiß. Ich weiß nur noch, dass es hier gut gepasst hatte.) Im Laufe der Zeit ist das Bild von dem Straßenkämpfer namens Skater abgewichen. Er wird nun nicht mehr so häufig der Brutalität beschuldigt. Doch die Frage bleibt. Woher kam das Klischee? Warum mussten so viele Schüler gewarnt werden, vor uns. Vielleicht haben die Filmemacher dieses Videos nicht gewusst, dass man nicht gleich zum Skater wird, nur wenn man mal einen Fuß auf ein Board stellt. Vielleicht haben die Filmemacher nicht gewusst, worauf es beim Skaten ankommt. Vielleicht haben die Filmemacher nicht meinen Blog gelesen, in dem ich den Sinn des Skateboardens geschrieben hab. Hätten sie das gewusst, hätten sie vielleicht anders über uns gedacht. Nicht so negativ. Wahrscheinlich waren die Produzenten selbst "Opfer" von Skateanschlägen, die aber bestimmt nicht so aussahen, wie sie es in dem Video schildern. Ich rede bei Skateanschlägen eher von zerkratzten Curbs, Rails oder ähnlichem Sachschaden. Was viele Menschen vergessen ist, dass Skaten eine Sportart ist. Vielleicht ist sie nicht eine "normale" Sportart. Falls es überhaupt normale Sportarten gibt. Skateboarding ist eine (Fun-)Extremsportart. Sportarten bauen Stress, Wut, Aggression, Adrenalin und vieles mehr ab und nicht auf. Man kann Skaten nicht für aggressionsaufbauend bezeichnen. Dies kann man eventuell bei Kampfsportarten, wie zum Beispiel dem Boxen. Im Boxen geht es ja darum, den Gegner mit möglichst vielen Kopftreffern zu verletzen. Dies baut meiner Meinung nach, am meisten Aggression auf, während es beim Skaten nicht mal einen Gegner gibt. Die Mitfahrer bei einem Contest kann man nicht als wirkliche "Gegner" bezeichnen. Man fährt zusammen und der bessere Fahrer gewinnt. Dank der neuen Technik hat die Gesellschaft einen neuen Aggressor für die Gewalt entdeckt, den es vorher noch nicht gab. Die Rede ist hier von den PC- und Videogamespielern. Durch die neuartigen Spiele, in denen man in die Rolle von Terroristen mit Schusswaffen oder ähnlichen schlüpft, sollen angeblich Agressionen aufgebaut werden. Diese Spiele, die meist in der Ich-Perspektive angezeigt werden, bezeichnet man als Gewaltspiele. Sie würden die Jugend auf Umgang mit Waffen trainieren. Es kann sein, dass ich jetzt etwas von dem Thema abweiche, weil dies dann nichts mehr mit Skatenboarding zu tun hat, aber ich will trotzdem kurz darauf eingehen. Wenn ein deutscher Junge in einer Schule durchdreht und Amok läuft, ist gleich die Rede von der Wirkung der Gewaltspiele. Bei späteren Ermittlungen werden dann oft solche Spiele im Besitz des Jungen gefunden. Hat man sich an der Stelle schon mal überlegt, woran das liegen könnte? Ist es nicht möglich, dass über 50% der Jugendlichen in dem Alter, solche Spiele spielen? Wenn alle diese Schüler Amok laufen würden, dann könnten wir jeden Tag in den Nachrichten von mehreren Fällen hören. Wenn PC-Spiele der Auslöser von Gewalt ist, dann wäre doch das Problem gelöst. Man würde sie einfach verbieten und es gäbe nie wieder Krieg auf dieser Welt. Keinen Hitler mehr. Nie wieder streit. Der Artikel hier wäre um sonst und ich könnte an dieser Stelle aufhören. Fertig. Aus. Aber STOP! Gewalt gibt es schon seit es Menschen gibt. Computerspiele jedoch sind noch gar nicht so alt. Waren die Kreuzzüge die Wirkung von Computerspielen? War Adolf Hitler ein Counter-Strike-Pro oder ist er einfach zu viel Skateboard gefahren? Wohl kaum! Liebe Politiker, bevor ihr euch Gedanken darüber macht, ob man solche Spiele lieber verbieten sollte, habe ich einen besseren Vorschlag. Legt doch auf Gewaltspiele eine Gewaltsteuer. Der Öffentlichkeit könnt ihr dann erzählen, dass sich weniger Jugendliche solche Spiele kaufen (können) und es fließt noch ein bisschen mehr Geld in die so hochverschuldete Staatskasse. Das wäre sinnvoller als diese Spiele zu verbieten oder sie als Verursacher der Gewalt zu bezeichnen, weil es Jugendliche zur Gewalttätigkeiten trainieren würde. Aber was macht dann die Bundeswehr? Trainieren sie nicht Soldaten für den Krieg? An dieser Stelle komme ich lieber mal zum Ende und bedanke mich noch mal bei den PC-Spielern, die uns Skater vom Primärziel der Anschuldigungen von Gewalt zum Sekundärziel gemacht haben. Zum Schluss will ich noch die friedlichste Gesellschaft dieser Welt (Skater) grüßen!

Der Artikel ist jetzt vielleicht nicht so umfangreich, detailliert und gut geschrieben, wie dessen verlorengegangenen Vorgängers, aber etwas besseres konnte ich aus diesem Thema leider nicht mehr machen. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Es ist 20:05 Uhr und ich bin raus.



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